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Auf der Homepage der Deutschen Ordensobernkonferenz schreibt
P. Provinzial Egon Färber MSF die aktuelle Kolumne
www.orden.de
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Dankbarkeit – Leidenschaft – Hoffnung
Das ordentliche Provinzkapitel der Missionare von der Heiligen Familie ist am 05. Januar 2007 geschlossen worden. Die Kapitulare haben 4 Tage auf die vergangenen 3 Jahre dankbar aber auch kritisch zurückgeschaut. Die Analyse der gegenwärtigen Situation nahm einen zentralen Platz ein. Der Austausch darüber war durchaus leidenschaftlich. Schließlich wurden Leitlinien für die Zukunft entworfen. Der Ausblick zeichnete sich durch Hoffnung aus. Das Provinzkapitel war geprägt von Fairness und Streitkultur, Offenheit und Mut, Gebet und gegenseitiger Ermutigung.
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Die Kapitulare des Provinzkapitels
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Die Deutsche Provinz ist Teil einer internationalen Ordensgemeinschaft. So wurde über die Möglichkeit debattiert, wie Mitbrüder anderer Provinzen in Deutschland Aufgaben übernehmen könnten, die ihrer je eigenen Berufung entsprechen. Es herrschte daher Einigkeit darüber, dass Mitbrüder aus dem Ausland nicht die Probleme der Deutschen Provinz lösen können oder fehlendes Personal für wichtige Aufgaben ersetzen sollten.
Auch als alternde Provinz erfüllt die Ordensprovinz eine wichtige Aufgabe innerhalb der Kirche. Der Prozess der personellen und finanziellen Konzentration innerhalb der Ordensprovinz war ein weiteres großes Thema. So wurden konkrete Schritte zur Umstrukturierung der Niederlassung St. Kilian in Lebenhan (Bad Neustadt an der Saale) eingeleitet.
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Prof. Dr. Bernhard Fraling (links)
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Als geistliche Gemeinschaft ist die Ordensprovinz immer wieder in der Pflicht, ihre Situation vor dem Hintergrund der Heiligen Schrift und der Tradition der Ordensgemeinschaft zu bedenken. Hilfreich waren dabei ein Vortrag und ein Gespräch mit Prof. Dr. Bernhard Fraling aus Münster. Das Thema „Die Altersstruktur unserer Provinz als Anfrage an unsere Spiritualität“ stellte somit auch das Schwerpunktthema des Provinzkapitels da.
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v.l.: P. Pickmeier, P. Baumbach,
P. Provinzial Färber, P. Brockerhoff
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Ein Provinzkapitel hat auch immer die Provinzleitung zu wählen.
P. Egon Färber MSF wurde für eine zweite Amtszeit zum Provinzial und P. Michael Baumbach MSF zu seinem Stellvertreter gewählt. Zur Provinzleitung gehören auch weiterhin P. Hermann Pickmeier MSF und P. Josef Brockerhoff MSF. Außerdem wurden als Delegierte der Deutschen Provinz für das Generalkapitel 2007 in Rom Prof. P. Dr. Friedhelm Jürgensmeier MSF und P. Ulrich Schmitz MSF bestimmt.
Im Jahre 2008 begehen die Missionare von der Heiligen Familie den hundertsten Todestag unseres Gründers Pater Berthier. Auch in der Zeitschrift „Sendboten“ wird dieses Ereignis besondere Beachtung finden.
Themen und Anliegen der Gymnasien „Maria Königin“ in Altenhundem (Lennestadt – Sauerland) und „St. Josef“ in Biesdorf (Eifel), die in der Tradition der Missionare von der Heiligen Familie durch die jeweiligen Trägervereine und Kollegien weitergeführt werden, wurden ebenfalls besprochen.
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Nicht nur Mit-Brüder, sondern leibliche Brüder!
v.l. P. Heinrich Büdenbender, Br. Hubert Büdenbender
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Zum letzten Mal konnte das Provinzkapitel im Berthier-Haus stattfinden, weil im Juli 2007 der Caritasverband im Bistum Mainz dort seine Verwaltung einrichten wird. Das Provinzialat wird in ein auf dem Gelände des Berthier-Hauses neu errichtetes kleineres Gebäude umziehen.
P. Alois Hüging MSF war als Vertreter des Generalobern beim Provinzkapitel anwesend. Außerdem konnten die Kapitulare wieder den Provinzial der Polnischen Provinz in ihrer Mitte begrüßen. Die gegenseitige Teilnahme an den jeweiligen Provinzkapiteln der Deutschen und Polnischen Provinz ist Ausdruck der vertrauensvollen und brüderlichen Zusammenarbeit.
Einen Dank sprach das Provinzkapitel auch Herrn Josef Thiel und seiner Familie aus, ohne dessen Hilfe und Engagement der Internetauftritt der Missionare von der Heiligen Familie nicht realisiert werden könnte.
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